Optimierung zerspanender Prozesse in kleinsten Dimensionen

Biermann, D.1, a; Meijer, A.1, b; Michel, S.1, c

1)
Institut für Spanende Fertigung, Technische Universität Dortmund, Baroper Str. 303, 44227 Dortmund

a) dirk.biermann@tu-dortmund.de; b) alexander.meijer@tu-dortmund.de; c) sebastian.michel@tu-dormund.de

Kurzfassung

Die Entwicklung neuer Technologien und Produkte erfordert die kontinuierliche Optimierung der Herstellungsverfahren und Werkzeuge, um so den steigenden Anforderungen an Präzision und Wirtschaftlichkeit gerecht zu werden. Auch im Bereich der Zerspanungstechnik bedarf es daher immer neuer Ansäte hinsichtlich Prozessauslegung und Werkzeuggestaltung. Insbesondere der Trend der Miniaturisierung und die daraus resultierenden, immer kleiner werdenden Werkzeuge erfordern eine belastungsgerechte Auslegung ihrer Gestalt und der Einsatzbedingungen. Im Zuge dessen wird mitunter versucht durch Optimierung der Schneidkantengestalt sowie der Kühlschmierstoffversorgung die Werkzeugbelastung derart zu adaptieren, dass auch mit diesen filigranen Werkzeugen ein wirtschaftlicher Herstellungsprozess ermöglicht wird. Dies stellt insbesondere bei der Bearbeitung schwer zerspanbarer Werkstoffe eine große Herausforderung dar. Der folgenden Artikel stellt drei neue Ansätze vor, mit denen sich die Möglichkeiten der Mikrofräsbearbeitung, des Mikrotiefbohrens sowie des Bohrens schwer zerspanbarer Werkstoffe vergrößern lassen.

Schlüsselwörter

Produktionstechnik, Mikrofräsen, Mikrotiefbohren

Veröffentlichung

Olympia-Verlag AG, 5 (2019), S. 18-21, ISSN 2297-0053